Familienbetriebener apfelanbau in Südtirol: Eine fallstudie zu landwirtschaftlichen innovationen

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Der Apfelanbau in Südtirol ist eine wahre Illustration eines dynamischen landwirtschaftlichen Innovationssystems. Als eine gemeinschaftliche und pluralistische Struktur umfasst es private und öffentliche Akteure, verschiedene Ebenen von Produzentenorganisationen, Genossenschaften, Forschungseinrichtungen und Beratungs- und Informationsdienste, die allesamt darauf ausgerichtet sind, kleine Apfelproduzenten in ein höchst produktives, rentables und effizientes System zu integrieren. Heute widmen si ch in Südtirol vorwiegend Familienbetriebe dem Apfelanbau. Die gesamte Anbaufläche beträgt 19.000 Hektar mit einem durchschnittlichen individuellen Landbesitz von 2,5 Hektar. Bis zu 95% der Landwirte sind Genossenschaftsmitglieder. Über 8.000 Kleinproduzenten haben sich in Genossenschaften zusammengeschlossen, die zusammen zwei große Produzentenorganisationen bilden. In Südtirol produzieren Kleinbauern derzeit 50% der Äpfel für den italienischen, 15% für den europäischen und 2% für den globalen Markt. Die Genossenschaftskultur, die diversen Dienstleistungen, die zahlreichen Akteure und ihre wechselnden Rollen innerhalb des Systems bieten eine gute Gelegenheit, um mehr über die Dynamik der landwirtschaftlichen Innovationen zu erfahren. Dieser Beitrag präsentiert die Entwicklung dieses landwirtschaftlichen Innovationssystems und untersucht die Auslöser und Antriebskräfte für die Innovationen im Südtiroler Apfelanbau.

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